15.04.2020 15:01
Quelle: schweizerbauer.ch - pd
Wald
Grosse Waldbrandgefahr in Bern und Solothurn
Im Kanton Bern und im Kanton Solothurn herrscht wegen der Trockenheit grosse Waldbrandgefahr. Deshalb gilt in beiden Kantonen ab sofort ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Das Verbot gilt bis auf Widerruf. Im Kanton wurde die Gefahrenstufe 3 ausgerufen.

Die vergangene Woche war vorwiegend warm, sonnig und ohne Niederschlag. Die Tagestemperaturen kletterten deutlich über 20°C und auch nachts fiel das Thermometer nicht mehr unter den Gefrierpunkt. Die Streuschicht ist vielerorts sehr trocken. Auch die obersten Bodenschichten sind trocken.

Alle Regierungsstatthalterinnen und Regierungsstatthalter des Kantons Bern haben aufgrund der Gefahrenstufe 4 «gross» ein Feuerverbot im Wald erlassen: Das Entfachen von Feuer im Wald oder in Waldesnähe (Mindestabstand 50 Meter) ist bis auf Widerruf im ganzen Kanton untersagt, heisst es in der Mitteilung. 

Ausserhalb der Verbotszonen darf Feuer nur in fest eingerichteten Feuerstellen und mit grösster Vorsicht entfacht werden. Bei Wind muss ganz darauf verzichtet werden. Die Anweisungen der lokalen Behörden sind zu befolgen.

Die Waldbrandgefahr wird im ganzen Kanton Solothurn als «gross» beurteilt (Stufe 4). In Regionen mit grosser Wald- und Flurbrandgefahr können Brände leicht entstehen, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Die Streuschicht ist dürr und kann sich sehr leicht entzünden. Das Feuer vermag sich in den Boden zu fressen und brennt tief, die Flammenlänge ist gross.

Infolge des ausserordentlichen Niederschlagsdefizits seit Ende März und der allgemeinen meteorologischen Lage, hat die Waldbrandgefahr im Kanton Freiburg die Stufe 3 von 5 (erheblich) erreicht. Demzufolge wird die Bevölkerung zur Vorsicht aufgefordert. Das Amt für Wald und Natur (WNA) des Kantons Freiburg mahnt die Bevölkerung zur Vorsicht und empfiehlt, kein Feuer im Wald oder in der Nähe des Walds zu entfachen.

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