Samstag, 4. Februar 2023
30.10.2022 08:22
Sträucher

Heckentag: 1900 Pflanzen gepflanzt

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Von: sda/blu

Freiwillige haben am Samstag an 24 Standorten in der Schweiz 1900 Hecken angelegt. Am vierten nationalen Heckentag haben sie gemäss dem verantwortlichen Verein 2,2 Kilometer Wildhecken neu angelegt und gepflegt.

Zudem bauten die 350 Freiwilligen Ast- und Steinhaufen um Lebensräume für Insekten, Vögel, Amphibien, Reptilien und kleine Säugetiere zu schaffen, wie der Verein Heckentag Schweiz am Samstagabend mitteilte. Es war demnach der grösste nationale Aktionstag des Vereins mit Teilnehmendem vom Jura bis zum Bodensee.

Auch neuen Schulklassen hätten an der Aktion teilgenommen. In Noflen BE pflegten beispielsweise 60 Schülerinnen und Schüler eine Wildhecke. Sie stellten laut Mitteilung die erste Informationstafel daneben auf. Bald soll an weiteren Hecken in der Schweiz eine Tafel stehen, die über den Lebensraum Wildhecke informiert.

Der nächste nationale Heckentag ist am 28. Oktober 2023 geplant.

Eine Wildhecke bestehe aus unterschiedlichen, einheimischen Sträuchern, die Blüten, Früchte und Dornen tragen. Die Bestockung der Hecke ist mindestens 2 Meter breit, strukturreich und beidseitig von einem Krautsaum umgeben, heisst es auf der Website des Vereins.

Im Querschnitt zeigt einen mehrstufigen Aufbau: Der Kernbereich wird von hohen Wildsträuchern und allenfalls einzelnen Bäumen geprägt. Rundherum folgt die Mantelzone mit niedrigeren Sträuchern. Durch das Pflanzen von beerentragenden Dornensträuchern bildet sich ein geschützter Heckeninnenraum. Rund um die Hecke verläuft ein 3 bis 6 m breiter extensiver Krautsaum mit Wiesenblumen und -gräsern, die höchstens zweimal im Jahr geschnitten werden. «Der Krautsaum ergänzt das Nahrungsangebot der Wildhecke und beherbergt viele kleinere Tiere wie Kleinsäuger, Insekten, Reptilien und Amphibien», heisst es weiter.

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