Dienstag, 1. Dezember 2020
12.09.2013 08:37
Graubünden

Hirsche gefährden Waldverjüngung

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Von: jgr

In den letzten Jahren haben die Hirschbestände im Prättigau und in der Bündner Herrschaft kontinuierlich zugenommen, heisst es in einer Mitteilung. Die forstliche Situation zeige insbesondere auf der rechten Talseite in steilen Schutzwäldern eine ungenügende natürliche Entwicklung.

Im Beisein von Regierungsrat Mario Cavigelli legten die Fachleute des Amtes für Jagd und Fischerei sowie des Amtes für Wald und Naturgefahren kürzlich den Gemeindevertretern die Probleme dar und erläuterten die Zusammenhänge. Auf einen einfachen Nenner gebracht, führen die hohen Hirschbestände insbesondere in den Winter-Einstandsgebieten auf der rechten Talseite des Prättigaus zu einem ernst zu nehmenden Defizit bei der natürlichen Waldverjüngung. 

Der Zusammenhang zwischen grossen Hirschbeständen in Wintereinständen und der ungenügenden bzw. teilweise fehlenden natürlichen Waldverjüngung wurde für alle Teilnehmer augenscheinlich. Als wichtigste und wirksamste Massnahme für eine befriedigende Schutzwaldfunktion wird deshalb eine rasche Reduktion des Hirschbestandes angestrebt. Obwohl punktuell eine Verjüngung des Schutzwaldes nur mit Wildschutzzäunen zu erreichen sein wird, soll möglichst wenig gezäunt werden.

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