14.01.2018 17:19
Quelle: schweizerbauer.ch - som
Bern
«Kein Unfall ist das Wichtigste»
Der «Schweizer Bauer» war zu Besuch bei Erich Siegenthaler. Der Sturm «Burglind» hat im Wald des Landwirts aus Biembach BE grossen Schaden angerichtet.

Der Sturm Burglind hat, wie bei vielen anderen privaten Waldbesitzern in der ganzen Schweiz auch, auf Erich Siegenthalers Waldparzellen Schaden angerichtet. Der Landwirt aus Biembach BE hat nun viel Arbeit vor sich. Vieles kann er allerdings, trotz Mithilfe aus der Familie und eines Nachbarn, nicht alleine machen und ist auf die Unterstützung eines Profis angewiesen. Wichtig sei es nun nicht, dass möglichst schnell aufgeräumt, sondern dass alles ohne Unfall erledigt wird, so Siegenthaler. Auf seiner rund 50 Aren grossen Parzelle hat Burglind gut 100 Kubik umgeworfen. Das sei etwa so viel wie beim Sturm Lothar, so der Landwirt.

Der Sturm zieht viele Folgekosten mit sich. Einerseits die mühseligen Aufräumarbeiten, die auch durch die schlechte Erschliessung der Parzellen schwieriger werden. Andererseits muss an die Folgegenerationen gedacht werden. So spielen die Wiederaufforstung und die Jungwuchspflege eine sehr wichtige Rolle, damit der Wald auch in Zukunft noch etwas hergibt.

Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des "Schweizer Bauer"

Nach dem Sturm kommt das grosse Aufräumen. So nötig es ist, so gefährlich ist es auch. Dessen muss man sich bewusst sein. Für Aufräumarbeiten darf man nie alleine in den Wald gehen. Bei einem Unfall holt niemand Hilfe. Und noch wichtiger: Zu zweit kann die Situation besser beurteilt werden. Mehr dazu lesen Sie hier

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