17.09.2019 09:17
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Wald
Schäden in Urner Wäldern
Der trockene Sommer 2018, Windwürfe im Winter sowie Borkenkäferbefall lassen die Urner Wälder leiden. So viele Bäume wie seit Jahren nicht müssen aus dem Wald geschafft werden.

Der Schadholzanteil beträgt aktuell bereits die Hälfte einer durchschnittlichen Urner Jahresnutzung, wie die Sicherheitsdirektion des Kantons heute mitteilte. Das sind rund 14'000 Kubikmeter Schadholz. "Vor allem ältere Tannen, deren Gesundheit schon längere Zeit angeschlagen war, sind betroffen", sagt Beat Annen, Vorsteher des Amts für Forst und Jagd, laut Mitteilung.

Der Wassermangel im letzten Jahr habe zum Absterben vieler Weisstannen geführt. "Besonders augenfällig ist dies im Bannwald von Schattdorf und Bürglen zu beobachten", führt Annen weiter aus. Aber auch im Altdorfer Bannwald seien viele Weisstannen abgestorben.

Im Urner Oberland leiden hingegen vor allem die Fichten an den Folgen des extremen Sommers 2018. Dort vermehrte sich der Borkenkäfer stark. Denn von Trockenheit geschwächte Fichten sind besonders anfällig.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE