Sonntag, 23. Januar 2022
26.11.2021 18:23
Wald

Vorteile für Schweizer Weihnachtsbäume 

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Von: mgt/dha

Rund 1,5 Millionen Christbäume werden jährlich in der Schweiz verkauft, gut die Hälfte ist importiert. Die hiesigen Bäume weisen zahlreiche Vorteile auf. 

Der Kauf eines einheimischen Christbaums sei nicht nur umweltfreundlich, sondern unterstütze auch die 500 Schweizer Landwirte und Forstbetriebe, deren Angebot an Bäumen trotz den diesjährigen Stürmen und dem nassen Sommer in hoher Qualität vorhanden sei. Das schreibt Wald Schweiz in einer Medienmitteilung.

18 Kilogramm CO₂ absorbiert

Etwa 18 Kilogramm CO₂ absorbiert ein Nadelbaum in den zehn Jahren, in denen er zu einem stattlichen Christbaum heranwächst. Gleichzeitig produziert er Sauerstoff und filtert grosse Mengen Staubpartikel aus der Luft. Ein wahrer Segen also für unser Ökosystem.

Wird der Baum nach Weihnachten korrekt entsorgt, d.h. landet er in einer Kompostieranlage oder in einem Heizkraftwert, so gelangt das CO₂ zwar wieder in die Atmosphäre zurück, aber eben nur so viel, wie während des Wachstums gebunden wurde. Ein Weihnachtsbaum aus dem Ausland absorbiert natürlich während seines Wachstums genau gleich viel CO₂ wie ein einheimischer.

Lokale Wertschöpfung

Aber je weiter seine Anreise ist, desto mehr graue Energie und CO₂-Emissionen stecken in ihm. Die meisten importierten Bäume stammen aus Dänemark, wo sie in grossen Plantagen herangezogen werden. Oft werden diese Bäume aus Massenproduktion lange vor der Adventszeit geschlagen und müssen deshalb in energieintensiven Kühlhäusern zwischengelagert werden.

Die Produktion von Schweizer Weihnachtsbäumen ist eine wichtige Einnahmequelle und sichert lokale Wertschöpfung. Die schweren Gewitter und Unwetter im Sommer 2021 haben einzelne Weihnachtsbaumproduzenten in gewissen Gegenden der Schweiz schwer getroffen.

Die Hagelstürme sind aber glücklicherweise nicht flächenendeckend aufgetreten. Da der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Produzenten in der Schweiz gut funktionieren, können Produzenten, die stark betroffen waren, Weihnachtsbäume von ihren Kollegen aus anderen Gegenden beziehen, sodass die Versorgung aller Regionen grundsätzlich sichergestellt ist.

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