7.10.2020 15:37
Quelle: schweizerbauer.ch - rup
Fachhochschule
Wald: neuer Studienschwerpunkt
Mit dem GPS Bäume finden, dank Big Data Naturgefahren besser managen oder Borkenkäferbefall mit Drohnenbildern erkennen: das sind definitiv Themen in der Waldwirtschaft. Deshalb bietet die Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) einen neuen Studienschwerpunkt an.

Wie die HAFL am Mittwoch mitteilte, sei die neue Master-Vertiefung «Forest Engineering» europaweit einzigartig. Starten soll dieser neue Studienschwerpunkt ab dem Frühlingssemester 2021. Darin sollen Methoden und Fachwissen rund um die Anwendung neuer (digitaler) Technologien im Wald sowie in der Entwicklung und Planung von ländlichem Raum vermittelt werden.

Den Trends Rechnung tragen

Fachleute, die sowohl ein Verständnis für neue Technologien als auch Wissen rund um den Wald mitbringen, seien gefragte Leute, so die Fachhochschule. Deshalb trage man mit diesem Entscheid einem aktuellen Trend Rechnung.

Der Major «Forst Engineering» soll die Studierenden mit den nötigen Kompetenzen ausrüsten, um grosse Veränderungen im Wald und dessen Bewirtschaftung zu meistern. Dazu zählten der Klimawandel, aber auch die immer grösseren Ansprüche der Gesellschaft an den Wald.

Die HAFL stellte fest, dass viele Betriebe nur langsam das nötige Bewusstsein für die Möglichkeiten der Digitalisierung entwickeln. Hier setze der Major «Forest Engineering» an.

Auf Bachelor Waldwissenschaften aufgebaut

Gemäss der Mitteilung baut das Studium auf dem Bachelor Waldwissenschaften auf, steht aber auch Fachleuten offen, die sich am Drehpunkt zwischen Digitalisierung und Waldmanagement spezialisieren wollen und bereits einen Bachelor in Agronomie, Umweltingenieurwesen, Landschaftsarchitektur, Geografie oder Naturmanagement absolviert haben.

 

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