31.08.2020 12:59
Quelle: schweizerbauer.ch - mgt/mge
Bern
Wegen Corona mehr Wildhüter
Der Besucherdruck hat sich in Naturschutzgebieten nicht erst seit der Corona Pandemie verstärkt. Um geschützte Gebiete besser kontrollieren zu können, werden drei zusätzliche Wildhüterinnen oder Wildhüter rekrutiert.

Das Amt für Landwirtschaft und Natur (LANAT) rekrutiert drei zusätzliche Wildhüterinnen oder Wildhüter, wie es in einer Medienmitteilung vom Kanton Bern heisst.  Ziel sei es, die Aufsicht in den Naturschutzgebieten, Vogelreservaten und Wildschutzgebieten zu verstärken.

In den letzten Jahren habe es immer häufiger Störungen und Verstösse gegen die Regelungen in den Schutzgebieten gegeben. Es gäbe Besucherinnen und Besucher, die illegal Feuer entfachen, campieren, laut Musik abspielen, Hunde laufen und den Abfall liegen liessen. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich der Besucherdruck in einigen Gebieten des Kantons Bern nochmals erhöht (Augstmatthorn, Engstlenalp, Selhofenzopfen, Combe-Grède, Ufergebiete Bielersee).

Die Aufstockung des Wildhütercorps (aktuell 25 Wildhüter) war von verschiedenen Seiten gefordert worden, unter anderem vom Bund. Dieser beteiligt sich an den Personalkosten der Aufsicht in den eidgenössischen Schutzgebieten. Das Jagdinspektorat und die Abteilung Naturförderung werden ein Aufsichtskonzept für die Schutzgebiete erstellen. Unterstützt werden die Wildhüter bei ihrer Aufsichtsfunktion von Rangern und der freiwilligen Naturschutzaufsicht.

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