16.04.2020 16:08
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Coronakrise
400 Soldaten von Dienst entlassen
Die Armee entlässt zwischen 300 bis 400 Armeeangehörige der Sanitätstruppen. Sie werden wegen der geringen Nachfrage der Kantone aktuell nicht benötigt. Die Sanitäterinnen und Sanitäter müssen jedoch in Bereitschaft bleiben und können innert 24 Stunden wieder aufgeboten werden.

Die nur leicht angestiegene Nachfrage der Kantone im Vergleich zu den Vorwochen führt dazu, dass zurzeit mehr Armeeangehörige der Sanitätstruppen in Reserve bereitstehen, als voraussichtlich benötigt werden, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag mitteilte.

Die ersten Entlassungen seien bereits erfolgt oder erfolgten noch diese Woche. Damit können die Armeeangehörigen wieder an ihren Arbeitsplatz und zu ihren Familien zurückkehren, so das VBS. Der Bundesrat sei darüber informiert.

Zurzeit werde die Auslastung an jedem Einsatzort analysiert und erfolge in Absprache mit den Kantonen, so das VBS. Die Armeeangehörigen wurden mit Bereitschaftsauflagen aus dem Dienst entlassen. Das heisst, dass sie jederzeit innert 24 Stunden wieder einrücken müssen können, falls sich die Lage ändert.

Laut VBS haben die Kantone inzwischen mehr als 350 Anfragen an die Armee gerichtet. 150 sind davon schon erledigt worden, 110 werden aktuell ausgeführt, und 15 werden derzeit geprüft.

5000 Armeeangehörige sind im Kampf gegen Covid-19 für den Assistenzdienst aufgeboten worden. Davon sind 3800 im Sanitätsdienst, 750 Angehörige sind im Grenzwachkorps tätig, 3800 im Sanitätsdienst und der Rest in Stabsdiensten des Bundes. und der Rest in Stabsdiensten des Bundes. Nur ein Teil dieser Truppe ist aber tatsächlich im Einsatz.

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