1.03.2017 14:50
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Energie
80% wollen einheimische Energie
Eine grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer möchte die Nutzung einheimischer Energie forcieren. Drei von vier befürworten die Energiewende. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Forschungsinstituts gfs-zürich hervor.

Die Ergebnisse der jüngsten Univox Umwelt Studie zeigen, dass die Bevölkerung der Auslandabhängigkeit der Schweiz in Sachen Energie sehr kritisch gegenüber steht. 80 Prozent der Befragten wollen, dass vermehrt einheimische Energie genutzt wird. 76 Prozent beurteilen die Energiewende als etwas Positives. Etwas weniger, nämlich 61 Prozent, sind überzeugt, dass diese Wende auch gelingen kann. Und immerhin 50 Prozent glauben, dass sie für die Wirtschaft von Vorteil ist. Nachteilige Folgen für die Wirtschaft befürchten nur 10 Prozent.

Die Forderungen nach mehr Klimaschutzmassnahmen werden lauter. Quer durch alle Parteien äusserten 72 Prozent der Befragten den Wunsch nach mehr Polit-Engagement gegen die Klimaerwärmung, wie aus der Mitteilung zur Studie hervorgeht. Klimaschutzmassnahmen sollen die Schweiz vor allem vom Erdöl unabhängier machen, sagten 75 Prozent. Fast gleich viele (74 Prozent) setzen auf Klimaschutzmassnahmen, um Arbeitsplätze zu schaffen.

Nach den Umweltproblemen gefragt, die am dringendsten gelöst werden müssten, nannten die Befragten mit Abstand am häufigsten die Atomenergie beziehungsweise Atomausstieg und Atommüll-Entsorgung (22 Prozent der Nennungen). An zweiter Stelle liegt mit 14 Prozent Verkehrsprobleme/Verschmutzung durch Verkehr, dicht gefolgt von der Luftverschmutzung allgemein (13 Prozent).

Während in der heutigen Zeit die Gewässerverschmutzung kaum mehr als drängendes Problem wahrgenommen wird (3 Prozent der Nennungen), rangiert Littering/Abfallentsorgung/zuviel Abfall mit 11 Prozent auf Platz 4.

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