28.03.2014 18:10
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Aargau
Aargauer Bauern: Bis zu 40 Millionen weniger
Die Bauern im Kanton Aargau verlieren mit der Agrarpolitik 2014-17 bis zu 40 Millionen Franken. Dies schreibt der Regierungsrat in einer Antwort auf eine Interpellation.

Die aargauische Landwirtschaft gehöre unter gleichbleibenden Bedingungen zu den Verlierern der AP 14-17, so der Regierungsrat in seiner Antwort auf die Interpellation. Diese war von Alois Huber, Präsident des Bauernverbandes Aargau (BVA), und Ralf Bucher, BVA-Geschäftsführer, eingereicht worden.

Ohne Übergangsbeiträge rechnet der Regierungsrat mit fast 40 Millionen Franken weniger für die Aargauer Landwirtschaft. Im aktuellen Jahr, also mit Übergangsbeiträgen, wird von 15 Millionen Franken ausgegangen, die fehlen. Die Übergangsbeiträge sollen bis 2018 auf null reduziert werden. Den Bauern bleibe also vier Jahre Zeit, sich auf die Situation einzustellen und sich neu zu positionieren, so der Regierungsrat.

Der BVA zeigt sich nicht zufrieden mit den Antworten der Regierung, wie er in seinem Newsletter schreibt. Nicht nachvollziehbar sei insbesondere, dass trotz Wissen um die hohen Ausfälle bei der Landwirtschaft auf kantonaler Ebene überproportional gespart werden soll.

SCHWEIZER BAUER
BEKANNTSCHAFTEN
DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE