12.02.2020 16:32
Quelle: schweizerbauer.ch - hal
Pflanzenschutz
«Absenkpfad clever und zeitgemäss»
Die parlamentarische Initiative «Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren» könne sich zu einer echten Alternative zu den Pestizid-Initiativen entwickeln, scheibt die Agrarallianz. Eine Voraussetzung sei aber, dass der «Absenkpfad Pestizide» nicht verwässert wird.

Die Lösung der Probleme werde mit den Bauern bzw. den «Branchen» gesucht, was clever und zeitgemäss sei. Denn zum Absenkpfad Pestizide schreibt die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK), dass bei der Realisierung dieser Vorgaben den Branchenorganisationen eine gewichtige Rolle zuteilwerden soll.

Sie sollen Massnahmen zur Zielerreichung ergreifen und dem Bund regelmässig Bericht über deren Art und Wirkung erstatten. Sehr wichtig sei auch, dass die Anwender von Pestiziden ausserhalb der Landwirtschaft ebenso adressiert würden, hebt die Agrarallianz in ihrer Mitteilung hervor. 

Gemäss dem Vorschlag der WAK-S sollen die mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verbundenen Risiken für Oberflächengewässer, naturnahe Lebensräume und als Trinkwasser genutztes Grundwasser bis 2027 um 50 Prozent reduziert werden. Dies gegenüber dem Mittel der Jahre 2012 bis 2015. Eine Minderheit der Kommission will darüber hinaus eine Reduktion der Risiken um 70 Prozent bis 2035 gesetzlich verankern.

Senken will die Kommission auch die Risiken, die mit dem Einsatz von Biozidprodukten verbunden sind. Die Regelung schliesst somit neben dem Pestizideinsatz der Landwirtschaft auch jenen der öffentlichen Hand und Privater ein.

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