28.12.2019 09:52
Quelle: schweizerbauer.ch - sal
Tierschutz
Agrarallianz ist für 2,5 statt 3,0 DGVE
Mit der AP22+ soll mehr geweidet werden, zusätzlich mehr Auslauf für Schweine und Geflügel realisiert und insgesamt sollen die Tierwohlprogramme deutlich gestärkt werden.

Das fordert die Agrarallianz in einem Positionspapier zum Thema Tierwohl. Das Ziel sei eine tierfreundliche und artgerechte bäuerliche Nutztierhaltung (keine Massentierhaltung), die den Tieren täglich möglichst Weidegang/Vollweide oder zumindest Auslauf ermöglicht. Umwelt und Tierwohl seien keine Gegensätze. 

Die Agrarallianz will mehr Geld für Tierwohlbeiträge und innovative Projekte wie muttergebundene Kälberaufzucht oder Zweinutzungshühner. Gemäss Mitteilung ist  die Agrarallianz für die Herabsenkung des erlaubten Tierbestandes pro Fläche via Senkung der Düngergrossvieheinheiten (DGVE) von 3 auf 2,5 pro ha (etwas, was der Schweizer Bauernverband bekämpft).

Die Agrarallianz vereinigt 19 Organisationen aus den Bereichen Konsumenten, Umwelt, Tierwohl und Landwirtschaft. Darunter sind Bio Suisse, IP-Suisse, Pro Natura,  Stiftung für Konsumentenschutz und Schweizer Tierschutz. 

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