31.05.2019 07:34
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Organisationen
Attraktive Rahmenbedingungen verlangt
Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (Sals) hat in Bern ihre Generalversammlung durchgeführt. Sie fordert attraktive Rahmenbedingungen für die Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln in der Schweiz.

Um dieses Ziel zu erreichen, sei eine Zusammenarbeit der Akteure der Wertschöpfungskette unabdingbar, teilt die Sals mit. 2018 hat die Organisation einen Strategieprozess durchlaufen, um eine Vision für den Agrar- und Lebensmittelsektor mit Horizont 2030 zu definieren und die Mission der Sals klarer zu umfassen.

Verschiedene Freihandels-Projekte haben die Sals beunruhigt. So etwa jenes zu Mercosur oder jenes zu Indonesien, dass mittlerweile abgeschlossen ist. Bei dessen Umsetzung werde zu beweisen sein, dass die Nachhaltigkeitskriterien eingehalten würden, so die Sals.  

Im Rahmen ihres Berichts weist die die Sals darauf hin, dass der Schweizer Agrar- und Lebensmittelsektor insgesamt (Produktionsmittel, Produktion, Verarbeitung, Vertrieb, Gastronomie) einen Umsatz von über 100 Milliarden Franken erwirtschaftet, rund 500‘000 Personen beschäftigt und über 15% des Bruttoinlandprodukts ausmacht.

Bedauert wird von der Sals, dass der Bundesrat den Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit in der Agrarpolitik 2022+ nicht umsetzt. Die Organisation lehnt die Abschaffung der Inlandleistung als Kriterium zur Verteilung von Zollkontingenten sowie die Aufhebung der Marktentlastungsmassnahmen ab.

Neue Vorstandsmitglieder

Hans Frei, der seit der Gründung der SALS im Jahr 2009 im Vorstand aktiv war, hat seinen Rücktritt beschlossen. Zudem ist Jimmy Mariéthoz aufgrund eines Stellenwechsels aus dem Vorstand zurückgetreten. Als Ersatz für die beiden Zurückgetretenen hat die Versammlung Martin Haab und Matija Nuic ernannt. Haab ist Meisterlandwirt in Mettmenstetten (ZH), Nuic Direktor des Verbands Schweizer Gemüseproduzenten.

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