13.02.2017 08:10
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/blu
Appenzell Ausserrhoden
Bäuerin verpasst Einzug in Regierung
Der freiwerdende Sitz in der Ausserrhoder Regierung ist noch nicht besetzt. Alle drei Kandidierenden haben das absolute Mehr verpasst. Der zweite Wahlgang für die Ersatzwahl von Marianne Koller (FDP) findet am 19. März statt.

Appenzell Ausserrhoden braucht einen Nachfolger für die zurücktretende Bau- und Volkswirtschaftsdirektorin Marianne Koller (FDP). Die SVP und die Parteiunabhängigen machen der FDP den Sitz streitig.

Dölf Biasotto (FDP) erreichte 6684 Stimmen, Peter Gut (Parteiunabhängige) 5390 Stimmen und Inge Schmid (SVP) 5086 Stimmen. Keiner der drei Kandidierenden erreichte das absolute Mehr von 8651 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 47,1 Prozent.

Inge Schmid steht der Gemeinde Bühler seit zwölf Jahren als Präsidentin vor und arbeitet nebenbei im Milchwirtschaftsbetrieb mit. Sie präsidierte während neun Jahren den Verband der Schweizerischen Katholischen Bäuerinnen. Dies bis zum Zusammenschluss mit dem Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband. Zudem war Inge Schmid Kantonalpräsidentin der Innerrhoder Bäuerinnen.

Der mittelgrosse Milchwirtschaftsbetrieb auf 1100 Metern über Meer soll in absehbarer Zeit an den jüngsten Sohn Werner und seine Familie übergeben werden. Schmid wurde vom kantonalen Bauernverband unterstützt. Bereits vor vier Jahren stellte sich Schmid als Regierungsrätin zur Wahl. Damals reichte es für den Einzug in die Kantonsregierung zwar nicht, sie erzielte aber einen Achtungserfolg. 

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