3.06.2015 16:58
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Aargau
Bauern unterstützen "Natur 2020" unter Vorbehalt
Der Bauernverband Aargau (BVA) unterstützt das kantonale Programm "Natur 2020", sofern den Bauern genügend Handlungsspielraum eingeräumt wird. Er fordert eine Nutzung von Synergien und ein Verzicht auf unnötige Planungen.

Die Landwirtschaft arbeite in und mit der Natur, sie sei der zentrale Player in den schönen Aargauer Landschaften und gestalte diese massgeblich, heisst es in einer Mitteilung des BVA zu Natur 2020. Gemäss Verband sollte es das Ziel sein, auf den bestehenden Naturschutzflächen die ökologische Qualität zu erhalten und wo nötig zu verbessern. Derzeit werde in der Tendenz aber zu viel geplant anstatt umgesetzt. Der BVA sieht deshalb in diesem Bereich Sparpotenzial.

Zudem wird beim Bauen für die Landwirtschaft Handlungsspielraum verlangt. Mit der geplanten Erarbeitung von Schutz- und Entwicklungszielen für die Landschaften von nationaler und kantonaler Bedeutung werde befürchtet, dass das Bauen für die Landwirtschaft massiv erschwert wird, so der BVA. Der Bauernverband erwartet deshalb vom Kanton ein Entgegenkommen.

Alles in allem geht der BVA durch die Nutzung von Synergien, den Verzicht auf unnötige Planungen und einer Beschränkung auf das Nötige von einem Einsparpotenzial um die 25 Prozent aus, ohne die Natur damit zu benachteiligen.

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