17.05.2019 17:10
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Initiativen
Bauernverband über Nein erfreut
Die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) hat die Trinkwasserinitiative und die Initiative für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide deutlich abgelehnt. Der Schweizer Bauernverband zeigt sich erfreut über die Entscheide.

Beide Initiativen seien zu extrem und heikel in der Umsetzung, schreibt die WAK in einer Mitteilung vom Freitag. Die Mehrheit sieht die Versorgung mit Lebensmitteln gefährdet und Arbeitsplätze bedroht. Sie ist überzeugt, dass im Zusammenhang mit der Agrarpolitik 2022+ und dem Aktionsplan Pflanzenschutzmittel wirkungsvolle Massnahmen ergriffen werden können. Auch ein Gegenvorschlag fand in der Kommission kein Gehör.

Der Schweizer Bauernverband (SBV) zeigt sich am Freitagnachmittag sehr zufrieden mit den Entscheiden. «Die Initiativen würden nicht nur die Landwirtschaft umkrempeln und die Betriebe in ihrer Existenz bedrohen, sondern auch die Lebensmittelindustrie, den Detailhandel sowie die Konsumenten in ihrer Wahlfreiheit radikal einschränken», betont der SBV. «Gegenvorschläge würden das bestehende Engagement abbremsen und die Kräfte unnötig verzetteln», warnt der Verband.

Die Landwirtschaft nehme die Anliegen der Initianten ernst, heisst es weiter. Mit den Aktionsplänen Pflanzenschutz und Biodiversität, der Strategie gegen Antibiotikaresistenzen sowie der in der Pipeline befindenden Branchenstrategie für eine nachhaltige Schweizer Futtermittelversorgung würden die Schweizer Bauern die Ziele einer nachhaltigen Landwirtschaft erreichen, heisst es weiter.

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