6.10.2015 15:04
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Berggebiet
Berggebiete fordern vom Bund mehr Engagement
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) fordert vom Bund ein stärkeres Engagement zu Gunsten der Berggebiete und ländlichen Räume.

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) hat für die Jahre 2016 bis 2019 eine politische Agenda präsentiert. Darin wird unter anderem vom Bund mehr Geld für die Regionalpolitik gefordert. Beim Finanzausgleich fordert die SAB, dass die Finanzierung der kommunalen Infrastrukturen vertieft analysiert und allenfalls ein Kohäsionsfonds geschaffen wird. Bei den kommunalen Infrastrukturen wie beispielsweise Trinkwasserversorgung oder den Schulen würde ein massiver Erneuerungsbedarf von mehreren Milliarden Franken bestehen.

Im Bereich der Grundversorgung fordert die SAB etwa die Einführung eines durchgehenden Halbstundentaktes im Regionalverkehr. Der Ausbau der Hochbreitbandnetze sei zu beschleunigen. Dafür sollten die Erträge aus der Versteigerung der Mobilfunklizenzen als rückzahlbare Darlehen eingesetzt werden. In der Landwirtschafspolitik müsse das Reformtempo gedrosselt werden. Eine grundlegende Reform alle vier Jahre wie in der Vergangenheit überfordert laut SAB die Landwirte, die langfristige Investitionsentscheide treffen müssen.

Von den Berggebieten und ländlichen Räumen verlangt die SAB mehr Zusammenarbeit. Der Tourismus soll sich neu positionieren. Zusammenschlüsse zu grösseren Destinationen seien nötig.

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