18.11.2014 09:00
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Freihandel
EFTA diskutiert über Freihandelsverträge
Die Minister der EFTA-Länder Schweiz, Island, Liechtenstein und Norwegen haben am Montag in Genf den Stand der Freihandelsverhandlungen mit mehreren Ländern diskutiert. Sie drückten ihren Willen aus, mit Indien so schnell wie möglich einen Abschluss zu finden.

Unter dem Vorsitz von Bundesrat Johann Schneider-Ammann begrüssten die Minister den Abschluss eines Freihandelsabkommens der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) mit Guatemala. Der US-Handelsbeauftragte Michael Punke informierte die Minister über die aktuellen Entwicklungen in den Freihandelsverhandlungen zwischen der EU und den USA, wie die EFTA mitteilte.

Dass sich die USA und Indien bei den Differenzen im Bali-Pakt der Welthandelsorganisation einigen konnten, begrüssten die Regierungsmitglieder in Genf. Der Schritt sei wichtig für den Aufbau von Vertrauen in multilaterale Handelsabkommen. Im Blick auf Indien zeigte sich die EFTA zu einem möglichst schnellen Abschluss der Freihandelsgespräche bereit. Die Gespräche mit Indonesien sollen fortgesetzt werden. Zu den Verhandlungen mit Malaysia und Vietnam hielten die Minister fest, die Dossiers sollten weiter vorangebracht werden.

Den Unterbruch der Gespräche mit der Zollunion Russland-Weissrussland-Kasachstan wegen der Ukraine-Krise nahmen die Minister zur Kenntnis. Die Wiederaufnahme der Freihandelsgespräche mit Thailand und Algerien soll geprüft werden. Im Weiteren zeigten sich die EFTA-Wirtschaftsminister zufrieden mit dem baldigen Beginn von Freihandelsgesprächen mit den Philippinen. Gleichzeitig signalisierten sie ihre Absicht, zu einem offenen Zeitpunkt Gespräche mit Georgien aufzunehmen.

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