15.05.2020 15:33
Quelle: schweizerbauer.ch - sda/blu
Coronakrise
Einkaufstourismus bleibt verboten
Das gelockerte Grenzregime zwischen der Schweiz, Deutschland und Österreich gilt nicht für touristische Reisen. Solche seien weiterhin verboten, sagte Christian Bock, Direktor der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV). Auch der Einkaufstourismus bleibt verboten.

Alle geschlossenen Grenzübergange zu Deutschland und Österreich sollen ab sofort geöffnet werden, sagte Bock. Die Aktion solle spätestens Anfang nächster Woche abgeschlossen sein. Auch die Milizkräfte der Armee würden sich aus diesen Grenzregionen zurückziehen. «Sie waren eine echte Verstärkung», sagte Bock und dankte auch seinen Mitarbeitenden vom Zoll.

Die Luftüberwachung bleibe operativ. Personen, die aus bestimmten Gründen einreisen wollen, müssten eine Selbstdeklaration mit sich führen.

Einkaufstourismus bleibt verboten. «Untersagt sind Einreisen, um zu tanken und um einzukaufen,» sagte Bock am Freitag vor den Bundeshausmedien. Es gebe weiterhin risikobasierte Kontrollen an den Grenzen. «Bei der Wiedereinreise in die Schweiz wird eine Busse von 100 Franken ausgesprochen, wenn offensichtlich ein Fall von Einkaufstourismus vorliegt und die Grenzüberschreitung ausschliesslich zu diesem Zweck erfolgt ist», lautet immer noch die Sprachregelung der Zollverwaltung.

Die deutschen Zollämter werden bis auf Weiteres keine Ausfuhrkassenzettel, mit welchen die Mehrwertsteuer zurückgefordert werden könnte, abstempeln. «Aktuell wird geprüft, wann der Dienstbetrieb in diesem Bereich wieder aufgenommen werden kann», teilen die Hauptzollämter Singen und Lörrach gegenüber «Blick» mit.

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