8.09.2017 07:05
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Ernährungssicherheit
Ernährungssicherheit: Uniterre mit Stimmfreigabe
Der Vorschlag zur Ernährungssicherheit, über den am 24. September abgestimmt wird, hat breiten Rückhalt. Die Bauerngewerkschaft Uniterre, die der Allianz für Ernährungssouveränität angehört, hat Stimmfreigabe erteilt. Die Allianz hingegen ist gegen den Vorschlag.

Kritisiert an der Vorlage wird von der Allianz unter anderem die Passage, nach der sich die Land- und Ernährungswirtschaft auf den Markt ausrichten soll, wie Pierre-André Tombez, Präsident der Allianz für Ernährungssouveränität, heute laut Redetext vor den Medien in Bern sagte. Der Bundesrat bevorzuge einen Markt der Wettbewerbsfähigkeit, bei welchem Bauern und Landarbeitende weiterhin geopfert würden. Auch der Abschnitt zu grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen wird kritisiert.

Uniterre hat mit der "Initiative für Ernährungssouveränität" selbst eine Landwirtschafts-Initiative eingereicht. Diese umfasst einen breiten Forderungs-Katalog. Für den Gegenvorschlag zur Ernährungssicherheitsvorlage hat Uniterre an der Generalversammlung vom 7. April 2017 für eine Stimmfreigabe ausgesprochen.

Neben zahlreichen Befürwortern gibt es nur wenige Organisationen, die sich gegen die Vorlage aussprechen. Es sind dies neben Uniterre die EDU, einige Sektionen von Parteien, der Gewerbeverband sowie die Konsumenten-Vereinigung.


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