2.09.2014 07:40
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Wald
Forstverein debattiert über Reibungsflächen zwischen Land- und Forstwirtschaft
An der Jahresversammlung des Schweizerischen Forstvereins in Délémont standen die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Wald- und Landwirtschaft im Fokus.

Am 28. und 29. August 2014 versammelten sich 107 Waldfachleute zur 171. Jahresversammlung des Schweizerischen Forstvereins in Délémont. Nach der Eröffnungsrede von Staatsrat Philippe Receveur aus dem Gastgeberkanton Jura diskutierten verschiedene Referenten die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wald- und Landwirtschaft, wie der Schweizerische Forstverein in einer Medienmitteilung schreibt.

Besonders kam hierbei der ungleiche Schutzstatus von Wald und landwirtschaftlichen Flächen zur Sprache sowie die Nutzungskonkurrenzen, von denen besonders die Landwirtschaft betroffen ist. Michel Darbellay, Direktor der jurassischen Landwirtschaftskammer, plädierte deshalb für einen stärkeren Schutz der Fruchtfolgeflächen sowie die teilweise Lockerung des Walderhaltungsgebots. Max Binder, Nationalrat und Präsident von Waldwirtschaft Schweiz, entgegnete dem, dass trotz zunehmendem Nutzungsdruck Land- und Forstwirtschaft nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften.

Der frühere Geschäftsführer Fredy Nipkow erhielt an der Jahresversammlung die Ehrenmitgliedschaft, ausserdem wurde Annina Sorg, dipl. Forsting. ETH, als Nachfolgerin von Barbara Allgaier Leuch in den Vorstand gewählt.

 

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