9.05.2018 12:53
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Freihandel
Freihandel mit Philippinen
Am 1. Juni tritt das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz als EFTA-Staat und den Philippinen in Kraft. Ab dann haben Schweizer Exporteure bei über 90 Prozent der Industrieprodukte zollfreien Zugang zum philippinischen Markt.

Industrieprodukte machen laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) 96 Prozent der heutigen Schweizer Exporte in das südostasiatische Land aus. Die Zölle für die restlichen Industrieprodukte sollen innerhalb von drei bis zehn Jahren schrittweise abgebaut werden.

Auch die Zölle für die wichtigsten Schweizer Landwirtschaftsexporte werden entweder sofort oder nach einer Übergangszeit von höchstens zu sechs Jahren abgeschafft. Dazu zählen etwa Schokolade, Käse, Milchpulver, Müesli, Konfitüre, Rindstrockenfleisch und Tabakprodukte. Umgekehrt beseitigt die Schweiz alle Zölle für Industrieprodukte aus den Philippinen und gewährt gewissen Agrarprodukten einen bevorzugten Marktzugang - etwa der philippinischen Rohrzuckerspezialität Muscovado, bestimmten Schnittblumen sowie exotischen Früchten und Fruchtsäften.

Das Parlament hatte das Abkommen im März 2017 gutgeheissen, der Bundesrat hat am Mittwoch die zur Umsetzung der Zollkonzessionen nötigen Verordnungsänderungen beschlossen. Zur Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) gehören neben der Schweiz die Länder Island, Liechtenstein und Norwegen.

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