11.10.2018 11:31
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Berggebiet
Grundversorgung elementar
In Innsbruck (A) hat die Abschlusskonferenz des Alpenraumprojektes Intesi stattgefunden. Das Kooperationsprojekt wurde von der SAB geleitet.

Grundversorgung sei ein Schlüsselfaktor für die Lebensqualität der Bevölkerung sowie für die Standortattraktivität und die Entwicklung der Berggebiete und ländlichen Räume, heisst es in einer Medienmitteilung zur Abschlusskonferenz des Alpenraumprojektes Intesi. Die Qualität und Zugänglichkeit von Leistungen der Grundversorgung seien entscheidend für die Überwindung von Disparitäten und vermindern den Bevölkerungsrückgang in abgelegenen Gebieten. 

Bei der Organisation und Bereitstellung der Grundversorgung werde dabei häufig ein sektoraler Ansatz gewählt, der zu isolierten Lösungen führe, die weder von potenziellen Synergien profitierten, noch die Verwendung öffentlicher Gelder optimierten, heisst es weiter. Das von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) geleitete alpenweite Kooperationsprojekt Intesi hat sich zum Ziel gesetzt, diesen sektoralen Ansatz zu überwinden, indem es eine bessere Koordination von Grundversorgungsleistungen und deren Einbeziehung in integrierte, territoriale Strategien fördert. 

In der Abschlusskonferenz des Projektes in Innsbruck präsentierte die Partnerschaft aus 10 Institutionen aus 5 Alpenländern Lösungswege, wie mit einem integrierten, territorialen Ansatz die Bereitstellung von Grundversorgungsleistungen verbessert werden kann.

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