13.09.2018 10:23
Quelle: schweizerbauer.ch - sal
Agrarpolitik
«Ideen von Avenir Suisse veraltet»
Die Schweizerische Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (Sals-Schweiz) ist der Ansicht, dass die Ideen von Avenir Suisse veraltet und vom dogmatischen Ideal des Agrarfreihandels geprägt seien.

«Das ist schade, denn dieser Think-Tank könnte sich wichtigerer Probleme für die Zukunft der Schweiz annehmen, als sich als Experte der Land- und Ernährungswirtschaft zu versuchen», schreibt die Sals in einer Medienmitteilung. Avenir Suisse halte an ihrer dogmatischen Vorstellung von Liberalisierung und Agrarfreihandel fest. 

Dabei räumten zahlreiche Experten und selbst das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ein, dass der Markt Regeln und Rahmenbedingungen brauche, damit er gut funktionieren kann. «Freihandel klappt nur auf dem Papier. Die Sals fordert Avenir Suisse dazu auf, Lösungen zu unterbreiten, welche zur Nachhaltigkeit der Land- und Ernährungswirtschaft beitragen und näher an der Praxis liegen» heisst es weiter. Die Schweiz sei eine Hochlohninsel, Der Grenzschutz sei letztlich ein Lohnschutz. Die Schweizer Landwirtschaftsbetriebe könnten ihre Produktion nicht auslagern, wird betont.

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