Dienstag, 2. März 2021
13.02.2020 06:02
Parlament

Neue Motion zum Insektensterben

Share on print
Share on email
Share on facebook
Share on twitter

Die Umweltkommission des Nationalrates (UREK-N) hat ihre Kommissions-Motion zum Insektensterben leicht angepasst und als neue Motion eingereicht. Der Schweizer Bauernverband (SBV) begrüsst das Vorgehen.

Nach negativen Rückmeldungen zu ihrer ersten Motion habe sich die Kommission mit 16 zu 8 Stimmen bei einer Enthaltung dafür entschieden, diesen Vorstoss zurückzuziehen und dafür eine neue Kommissionsmotion einzureichen, heisst es in einer Mitteilung der UREK-N.

Diese ist nahe bei der vorherigen Motion, verlangt aber unter anderem zusätzlich vom Bundesrat, Massnahmen gegen Lichtverschmutzung umzusetzen und eine Auslageordnung zu Schadinsekten ohne natürliche Feinde und zu machen. Weiter sollen die Massnahmen entsprechend ihrer Wirksamkeit und Praktikabilität gewichtet und priorisiert werden. Die UREK-N unterstreicht mit den Anpassungen, dass sie das Insektensterben möglichst breit und effizient stoppen will. Dadurch erhofft sich die Kommissionsmehrheit eine breitere Unterstützung im Nationalrat.

Der Bauernverband zeigt sich über den Entscheid erfreut. Mit ihren Anpassungen unterstreiche die UREK-N, dass sie das Insektensterben möglichst breit und effizient stoppen wolle, schreibt der SBV in einer Mitteilung zur Motion.

Der Verband hatte zusammen mit Naturfreunde Schweiz, Apisuisse und Dark Sky Switzerland eine Petition mit über 165’000 Unterschriften eingereicht, die Auslöser der Kommissionsmotion war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

SCHWEIZER BAUER

DER SCHWEIZER BAUER AUF YOUTUBE