24.03.2017 18:09
Quelle: schweizerbauer.ch - blu/lid
Verbände
Resolution will Bürokratie-Abbau
Die Delegierten des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes (LBV) haben eine Resolution an den Bundesrat verabschiedet. Diese verlangt einen massiven und spürbaren Abbau der Bürokratie.

Die Resolution sei einstimmig und unter grossem Applaus verabschiedet worden, schreibt der LBV in einer Medienmitteilung zur Delegiertenversammlung von Freitag. Die Resolution geht zurück auf einen Antrag des Bäuerinnen- und Bauernvereins Wiggertal.

Das Anliegen für mehr administrative Vereinfachungen in der Landwirtschaft. Dieser forderte «ein effizientes und humanes Kontrollwesen». Kritisiert wird, dass entgegen Versprechungen des Bundesrates die Bürokratie dauernd noch mehr zunehme. So seien 4600 Kontrollpunkte auf der Liste „Acontrol“ des Bundesamtes für Landwirtschaft aufgeführt und die Bauern mit 300 Sanktionsmöglichkeiten konfrontiert, führte Franz Joller, Präsident des BBV Wiggertal aus. Das Anliegen der Wiggertaler Basis wurde positiv aufgenommen, die Delegierten stimmen einstimmig zu.

Als Referent appellierte SBV-Präsident Markus Ritter, den Gegenvorschlag zur Initiative für Ernährungssicherheit zu unterstützen. Agrarpolitik werde nicht in Bern gemacht, sondern an den Tischen der Bauernfamilien, so Ritter laut Medienmitteilung weiter. Nur wenn positiv und mit Zukunftsperspektiven der Landwirtschaft gesprochen werden, habe die Landwirtschaft auch den entsprechenden Nachwuchs und damit eine Zukunft.

Der LBV erwirtschaftete letztes Jahr einen Umsatz von fast fünf Mio Franken und einen Gewinn von 41‘000 Franken.

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