15.05.2013 12:17
Quelle: schweizerbauer.ch - Samuel Krähenbühl
Direktzahlungen
RGVE-Beiträge werden nur um 25 und nicht um 50 Franken gesenkt
Der Bundesrat hat gemäss einer Mitteilung die Direktzahlungs-, die Futtermittel- und die TVD-Verordnung geändert. Weil das Parlament den Kredit für Direktzahlungen um 15 Millionen Franken aufgestockt hat, können die Beiträge für die Haltung Rauhfutter verzehrender Nutztiere (RGVE-Beiträge) 2013 wieder um 25 Franken erhöht werden.

Um das Budget 2013 einzuhalten, hatte der Bundesrat Ende Oktober 2012 beschlossen, die Beiträge für die Haltung von Raufutter verzehrenden Nutztieren (RGVE-Beiträge) bei den Milchkühen um 50 Franken zu senken. Das Parlament hat in der Wintersession 2012 jedoch den Kredit für die allgemeinen Direktzahlungen um 15 Millionen Franken aufgestockt. Die Beiträge können deshalb wieder um 25 Franken auf 425 Franken erhöht werden. Ab 2014 sollen die mit der Agrarpolitik 2014-2017 beschlossenen Direktzahlungen in Kraft treten. Die RGVE-Beiträge werden dann aufgehoben und durch Versorgungssicherheitsbeiträge für Grünland ersetzt.

In der Futtermittel-Verordnung führt der Bundesrat eine neue Definition der Ausgangsstoffe "Mischöl" und "Mischfett" sowie eine Bewilligungspflicht für Betriebe ein, die Fette oder Öle zur Verwendung in Futtermitteln aufbereiten.

Die Änderung der Verordnung über die Tierverkehrsdatenbank (TVD-Verordnung) hat zur Folge, dass die Tiergeschichte und der Status bezüglich der Krankheit Bovine Virusdiarrhoe (BVD) abgefragt werden können. Bei den Tieren der Rindergattung kann das Geburtsdatum neu unbeschränkt und kostenlos abgefragt werden

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