30.05.2016 16:11
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Organisationen
Rüegsegger neuer Sals-Präsident
An der Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (Sals) wurde Hans Jörg Rüegsegger zum neuen Präsidenten gewählt. Die Organisation unterstützt die Kampagne zur Initiative für Ernährungssicherheit.

Hans Jörg Rüegsegger folgt auf Walter Willener, der auf die Versammlung hin zurückgetreten ist. Rüegsegger ist bereits seit 2013 Vorstands-Mitglied der Sals. Er ist Präsident des Berner Bauernverbandes und führt einen Milch- und Ackerbaubetrieb in Riggisberg. Die Wahl fiel einstimmig.

"Sals eminent wichtig"

Es sei eine grosse Herausforderung die Nachfolge von Walter Willener anzutreten, sagte Rüegsegger nach der Wahl. Er sei stolz, das Amt übernehmen zu dürfen. «Es hat sich in den letzten Monaten gezeigt, dass die Arbeit der SALS eminent wichtig ist. Es gibt eine grosse Themenvielfalt, bei der wir uns einsetzen müssen, damit die Landwirtschaft nicht zum Spielball anderer Interessen wird», so Hans Jörg Rüegsegger.

Neu in den Vorstand gewählt wurden Jimmy Mariéthoz, Direktor des Verbandes Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP), Claude Bähler, Präsident von Prométerre, sowie Nationalrat Jacques Nicolet (SVP/VD). Sie ersetzen Pascal Toffel, Yves Pellaux und Walter Willener.

Produzierende Landwirtschaft Grundpfeiler der Ernährungssicherheit

Die Sals wird die Kampagne zugunsten der Initiative für Ernährungssicherheit des Schweizer Bauernverbandes unterstützen. Aufgrund der hohen Produktionskosten seien die Grenzschutzmassnahmen ein unverzichtbares Instrument der Agrarpolitk, so die Sals. Damit wird aus der Sicht der Organisation den Bauern ermöglicht, faire Preise auf dem Inlandmarkt zu erzielen. Eine produzierende einheimische Landwirtschaft sei ein Grundpfeiler der Strategie der Ernährungssicherheit.

Die Generalversammlung hat die finanziellen Mittel dafür bewilligt. Zudem beschloss sie, eine finanzielle Reserve anzulegen, um nötigenfalls Freihandelsabkommen oder andere Projekte zur Liberalisierung mittels Referendum zu bekämpfen.

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