27.08.2018 15:37
Quelle: schweizerbauer.ch - ats
Politik
SALS lehnt Agrarinitiativen ab
Der Vorstand der Schweizerischen Vereinigung für einen starken Agrar- und Lebensmittelsektor (SALS) hat zu den beiden Agrarinitiativen Stellung genommen. Er empfiehlt, beide Vorlagen abzulehnen, und stützt seine Überlegungen auf die Zukunftsperspektiven der Land- und Ernährungswirtschaft, heisst es in einer Mitteilung. Die SALS wolle den im September 2017 mit einer grossen Stimmenmehrheit angenommenen Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit mit konkreten Massnahmen umsetzen.

Die SALS verfolge die Vision einer starken Land- und Ernährungswirtschaft, auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette, welche einen wesentlichen Beitrag zur Ernährungssicherheit leiste. Sie sehe im Verfassungsartikel 104a "Ernährungssicherheit" eine solide Basis für die zukünftige Agrar- und Ernährungspolitik.

Anstatt Volksinitiativen zu produzieren, welche nicht oder nur sehr schlecht umgesetzt werden können, täten die Initianten gut daran, an einer konkreten Lösung mitzuarbeiten und zu definieren was unter "grenzüberschreitenden Handelsbeziehungen, die zur nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernährungswirtschaft beitragen" zu verstehen ist, steht in der Mitteilung.

Für die SALS sei die Antwort klar: Handelsabkommen, welche die Wertschöpfungsketten der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft gefährden, sind nicht verfassungskonform.

 

 

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