29.06.2017 10:32
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Nationalrat
Schule auf dem Bauernhof fördern
Jährlich gibt der Bund über 60 Millionen Franken für Qualitäts- und Absatzförderung aus. Dabei geht nur ein kleiner Teil in das Projekt des Schweizer Bauernverbandes, Schule auf dem Bauernhof (SchuB). Dies soll sich ändern.

Mit SchuB können Kinder mehr über die Landwirtschaft und die Tätigkeiten der Bauernfamilien entdecken. Sie erfahren, woher gesunde Lebensmittel stammen und können das Lernen mit konkreten Erfahrungen verbinden. Das Projekt gibt es schon über 30 Jahre.

"Dank dem grossen Engagement von schweizweit rund 300 Bauernfamilien, konnte das Projekt Schule auf dem Bauernhof seine Reichweite seit 2005 auf rund 44'500 teilnehmende Kinder im letzten Jahr verdreifachen. Unsere Vision bleibt, jedem Schulkind in der Schweiz mindestens einmal in seiner Schulzeit Gelegenheit zu geben, einen Bauernhof live zu erleben. Wir zeigen uns offen gegenüber allem, was uns hilft, dieser Vision näher zu kommen", so SchuB-Projektleiter Andreas Reichmuth. Zudem wären bei diesem Projekt auch die kantonalen Erziehungsdirektionen gefordert.

Beat Jans, Nationalrat der SP Basel-Stadt, fordert nun den Bundesrat dazu auf, einen Bericht zu Schule auf dem Bauernhof zu erstellen. In der Schweiz gibt es grosse regionale Unterschiede, was das Angebot und die Förderung von SchuB angeht. Jans sieht SchuB als Beitrag zu einer Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung. Unterstützung erhält er von 20 Nationalräten, aus verschiedenen Parteien, die die Postulation mitunterzeichnet haben.

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