13.05.2017 08:24
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
AP 2017
SMP wollen Agrarpolitik vorspuren
Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) wollen eine strategische Stossrichtung für die hiesige Milchproduktion definieren und daraus Forderungen für die Agrarpolitik 2022+ ableiten.

Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) beauftragen eine mit internen und externen Personen besetzte Arbeitsgruppe, die strategische Stossrichtung für die Milchproduktion auszuarbeiten. Diese soll die Grundlage bilden, damit der Vorstand im Sommer 2017 die eigenen Ansprüche und Forderungen an die Agrarpolitik 2022+ formulieren kann.

Die SMP fordern den Bundesrat zu Korrekturen am Agrarpaket 2017 auf. Wenn die heute vorgesehene Verschärfung der Teilnahmeregelung beim RAUS-Programm eintrete, würden tausende Betriebe aus dem Programm fallen, warnen die SMP. Mit einer Erhöhung der Beiträge müsse insbesondere die Weidehaltung explizit gefördert werden. Widersprüchlich für die SMP ist, dass der Bundesrat die Produzenten auffordert, sich gegenüber dem Ausland zu differenzieren, er aber gleichzeitig den Zugang der Milchkühe zur Weide administrativ erschweren will. Das könne nicht der Weg sein, heisst es in einer Mitteilung.

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