24.08.2018 16:00
Quelle: schweizerbauer.ch - ber
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«SRF-Arena» Ernährungssouveränität
In der SRF-Sendung «Arena» wird am Freitag, 24. August um 22.25 Uhr über Agrarpolitik diskutiert. Unter anderem wird Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Studio sein. Die Diskussion wird von Jonas Projer geleitet.

Die Befürworter der Ernährungssouveränität stehen für eine grundsätzlich andere Landwirtschaftspolitik ein. Sie wollen mehr Bauern, gerechte Preise sowie ein Gentech-Verbot. Aus der Sicht der Initianten braucht es eine einheimische, bäuerliche Landwirtschaft, die einträglich und vielfältig ist.

Sie fordern konkret, dass die Zahl der Bauern erhöht- und die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft verbessert werden. Um die heimischen Bauernbetriebe zu schützen, solle der Bund zudem beauftragt werden, zusätzliche Zölle auf landwirtschaftliche Importe zu erheben. 

Gegner

Die Gegner der Vorlage warnen vor teureren Nahrungsmitteln, Handelskonflikten und gefährlicher Planwirtschaft. Die Initiative würde die Errungenschaften der Agrarpolitik der letzten Jahre gefährden und der Schweiz schaden. Nicht nur für die Schweizer Bauern wäre dies laut den Gegnern schädlich, sondern auch für die gesamte Wirtschaft. Dies, weil die Initiative verbindliche Handelsabkommen der Schweiz verletze.

Das Thema der Sendung «Arena» vom 24. August lautet: «Ist die Agrarpolitik des Bundes auf dem richtigen Kurs? Oder braucht es eine entschiedene Wende?»

Als Gegner der Initiative begrüsst Jonas Projer in der «Arena»:

– Johann Schneider-Ammann, Bundesrat

Für die Befürworter treten an:

– Ulrike Minkner, Vize-Präsidentin Allianz für Ernährungssouveränität, Biobäuerin

– Fabian Molina, Nationalrat SP/ZH

– Rudi Berli, Initiativkomitee Ernährungssouveränität, Sekretär Bauerngewerkschaft Uniterre

– Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne/ZH

Weitere Gegner der Initiative sind:

– Viola Amherd, Nationalrätin CVP/VS

– Christa Markwalder, Nationalrätin FDP/BE

– Martin Schuler, SVP/ZG


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