30.10.2014 12:40
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Initiativen
VPL: Gegenvorschlag des Bundesrats unnötig
Der vom Bundesrat angekündigte Gegenvorschlag zur Initiative des Bauernverbandes sei widersprüchlich und verfassungsrechtlich unnötig, kritisiert der Verein für eine produzierende Landwirtschaft (VPL).

Der Bundesrat wolle mit seinem Gegenvorschlag die politische Grundsatzdiskussion über die Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik hinauszögern und die negativen Rahmenbedingungen der Landwirtschaft aufrechterhalten, kritisiert der Verein für eine produzierende Landwirtschaft (VPL) in einer Mitteilung. Der Bundesrat wolle Grenzen öffnen, Direktzahlungen kürzen, die Ökologisierung weiterführen und die landwirtschaftliche Produktion einschränken. Der Schrumpfungsprozess in der Landwirtschaft werde dadurch beschleunigt.

Der VPL will sich für die Ernährungssicherheitsinitiative des Bauernverbandes einsetzen. Dieser dürfe das Volksbegehren auf keinen Fall zurückziehen. Für den VPL geht die Agrarpolitik des Bundes in die falsche Richtung. Eine Korrektur sei nötig. Der VPL will einen Agrarfreihandel bekämpfen, das Direktzahlungssystem vereinfachen sowie die Kürzung des Agrarbudgets rückgängig machen. Noch vor den eidgenössischen Wahlen im Jahr 2015 sollen diese Anliegen mit politischen Vorstössen zur Diskussion gebracht werden.

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