26.06.2014 16:05
Quelle: schweizerbauer.ch - lid/blu
Energie
AgroCleanTech: Neue Strukturen
Die Plattform AgroCleanTech (ACT) passt ihre Strukturen den erweiterten Aufgaben an und wird in einen Verein und eine AG umgewandelt. Der Verein soll eine Plattform für alle interessierten Kreise und in der Wissensvermittlung sowie als Anlaufs- und Auskunftsstelle aktiv sein. Die AG hingegen wickelt Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und Klimaschutz ab.

AgroCleanTech (ACT) hat seine Aktivitäten seit seiner Gründung kontinuierlich ausgebaut. Projekte im Energieeffizienzbereich seien in der Umsetzung, heisst es in einem Communiqué. Auch im Bereich von Forschungseinrichtungen besteht der Wunsch nach einer Beteiligung an ACT. Die Umsetzung des Energieeffizienzprojektes "Wärmerückgewinnung aus der Milchkühlung" sowie der Einstieg in ein Klimaschutzprojekt stellen ein neues Geschäftsmodell dar. Hier sei aber eine einfache Gesellschaft nicht mehr die optimale Rechtsform, heisst es weiter. Die Kombination in einem Verein und einer AG ermögliche grossen Freiraum, um die künftigen Aufgaben bestmöglich wahrzunehmen, zeigt sich ACT überzeugt.

Der Verein soll primär Plattformaktivitäten laufen, für die eine möglichst breite Partizipation von Akteuren aus Land- und Ernährungswirtschaft erwünscht ist, schreibt ACT. Der Verein will den Austausch von Landwirtschaftsakteuren bei Veranstaltungen ermöglichen und ist Anlauf- und Auskunftsstelle für die Landwirtschaft im Energie- und Klimaschutzbereich. Vereinsmitglieder sind der Schweizer Bauernverband, Agridea, Ökostrom Schweiz, Ernst Basler + Partner AG, Fenaco, ProConseil, Bio Suisse und der Verband Schweizer Gemüseproduzenten.

Über die AG laufen künftig alle projektbezogenen, wirtschaftlichen Tätigkeiten in den Bereichen Energieeffizienz, Energieproduktion und Klimaschutz. Das Projekt zur Wärmerückgewinnung aus der Milchkühlung beispielsweise ist bereits in Umsetzung, weitere sind in Bearbeitung. AG-Mitglieder sind bislang der Schweizer Bauernverband, Ökostrom Schweiz, Agridea, Fenaco und der ACT-Verein.

Zum Präsidenten des Vereins und der AG wurde Martin Rufer vom Schweizer Bauernverband gewählt. Die Geschäftsstelle bleibt beim Schweizer Bauernverband in Brugg angesiedelt.

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