1.06.2015 15:07
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Uri
Agrokaufleute knackten Nuss
Neun angehende Agrokaufleute HF der Feusi in Bern stehen kurz vor der Beendigung ihres Studiengangs. Bevor sie eine Flut an Diplomprüfungen erwartet, haben sie praktische Erfahrungen im Detailhandel gesammelt. Die Klasse wurde in Gruppen aufgeteilt. Diese haben in drei verschiedenen Landis ihre Konzepte getestet.

Bevor die angehenden Agrokaufleute ihre Schlussprüfungen ablegen, hatten sie die Aufgabe, ihr in der Theorie erlerntes Wissen in der Praxis auszutesten. Dazu hat das Dreierteam Simone Hofstetter, Mathias Johner und Thomas Waber im Vorfeld ein Verkaufskonzept erstellt. Dieses wurde in der Folge analysiert. Das Resultat dieser Analyse wurde am 9. Mai an der Verkaufsfront getestet.

Neben dem Verkauf standen auch die Beratung und die Betreuung im Vordergrund. Gemäss Communiqué entschieden sich Hofstetter, Johner und Waber für das Thema Rasen und Grundstückspflege. Am Verkaufsstand beim Ladeneingang der Landi Schattdorf UR wurden am Samstagmorgen Produkte für die Düngung, den Pflanzenschutz, unterschiedliches Rasensaatgut und Maschinen zur Rasenpflege, wie diverse Mäher und Vertikutierer, vorgestellt.

Des Verkaufskonzeptes erforderte bereits im Vorfeld eine gute Planung und Organisation. Darunter fallen auch die Organisation und Bereitstellung sämtlicher benötigter Materialen wie beispielsweise das umfangreiche Ausstellungsmaterial. Der Fokus auf die Beratung hat sich ausbezahlt. Ein Kunde brachte gar eine Probe Unkraut mit.

Häufigste Ursachen für einen mangelhaften Rasen sind unzureichende Düngung und Verunkrautung, schreiben die angehenden Agrokaufleute. „Für beide Probleme konnten wir auf das umfassende Sortiment der Landi zurückgreifen und geeignete Produkte empfehlen“, halten sie weiter fest. Hatte ein Kunde Interesse an einem Produkt, konnte er dieses sogleich am Stand beziehen.

Einen grossen Trumpf im Ärmel hatte das Team bereits im Vorfeld. Als ehemalige Landi-Laden-Leiterin konnte Simone Hofstetter ihre gesammelten Erfahrungen und ihr Wissen optimal umsetzen. Davon profitierten auch Waber und Johner, die zu Rasenspezialisten mutierten. Eigentlich haben sich nur bodenständige Innerschweizer Dialekt als hart zu knackende Nuss erwiesen, bilanziert das dreiköpfige Team.

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