22.04.2014 16:38
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Kommunikation
Bauern laden zur Stallvisite ein
Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Über 300 Bauernhöfe öffnen ihre Stalltüren anlässlich der Aktion „Stallvisite“. Die Besucher werden hautnah erleben, wie Milch und Fleisch produziert wird. Eine Visite ist kostenlos.

Von wo kommt die Milch und wie wird das Fleisch produziert? Diese und andere Fragen beantworten ab dem 26. April Bauern und Bäuerinnen, die bei der Aktion „Stallvisite“ teilnehmen. Denn nur noch ein kleiner Teil der Schweizer Bevölkerung kennt aus eigener Erfahrung, wie diese Lebensmittel produziert werden. Mit der Aktion „Stallvisite“ soll diese Lücke geschlossen werden. Ungefähr 80‘000 Personen nehmen das Angebot der teilnehmenden Bauern jährlich in Anspruch.

„Die Aktion „Stallvisite“ stellt einen direkten Kontakt zwischen Konsumenten und Bauern her und zeigt die hohen Anforderungen an die Milch- und Fleischproduktion auf. Damit fördert sie das gegenseitige Verständnis“, schreibt der Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) am Dienstag in einem Communiqué.

In diesem Jahr machen erstmals über 300 Betriebe mit. Erkennbar sind die Höfe anhand einer Fahne mit einer grossen Kuh. Die Begrüssungstafel macht sichtbar, wann die Betriebe besucht werden können. Sämtliche Stallvisite-Betriebe sind in einer Broschüre und auf www.stallvisite.ch aufgeführt. Der Besuch im Stall ist für Private und Familien kostenlos.

Erstmals findet am 25. Mai ein nationaler Tag der offenen Stalltüren statt. Rund vierzig Betriebe bieten an diesem Tag Zusatzprogramme wie ein Hoffest, Führungen oder Spielangebote für Kinder an. Als Botschafter amtet Biobauer Renzo Blumenthal.

Seinen Ursprung hat die Stallvisite in der Zentralschweiz. 2004 öffneten damals Bauern ihre Stalltüren. Seit 2005 ist die Stallvisite ein Teilprojekt der Basiskampagne „Gut, gibt’s die Schweizer Bauern“.

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