11.09.2019 17:05
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Verbände
Bieri alleinige Geschäftsführerin
Der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) musste Ende August einen überraschenden Abgang kommunizieren. Colette Basler verlässt nach kurzer Zeit den SBLV bereits wieder. Ab Januar wird Kathrin Bieri-Straumann die alleinige Leitung des Verbandes übernehmen.

Vor gut anderthalb Jahren, am 1. Mai 2018, hat Colette Basler die Co-Geschäftsführung des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV) übernommen. Vor einigen Tag hat sie die Stelle auf Ende Jahr gekündigt.

Als Grund nannte SBLV-Präsidentin Anne Challandes «unterschiedliche Auffassungen zur Ausrichtung des Verbands». Gegenüber «Schweizer Bauer» betonte sie, dass «die Beziehungen gut sind». Die SP-Grossrätin des Kantons Aargau habe ausgezeichnete Arbeit geleistet, hob Challandes hervor.

Die Co-Geschäftsführung wird aber nicht fortgesetzt. Ab dem 1. Januar 2020 wird die bisherige Co-Geschäftsführerin Kathrin Bieri-Straumann die alleinige Geschäftsführung übernehmen. «Sie ist seit 2015 im Amt und mit allen Aspekten des SBLV bestens vertraut», schreibt der SBLV am Mittwoch in einem Communiqué.

Der SBLV kann zudem eine Rückkehr verkünden. Die ehemalige Co-Geschäftsführerin Yvonne Koller Renggli wird ab Januar 2020 die Verantwortung für die Bildung Bäuerin übernehmen und die Geschäftsführerin unterstützen.

Auffällig ist, dass just bei der Kündigung von Basler Gerüchte laut wurden, den SBLV in den Schweizer Bauernverband zu integrieren. Für Challandes ist dies keine Option. «Den SBLV braucht es weiterhin und zwar nicht als Teil des Bauernverbands. Die aktuelle Diskussion auf politischer Ebene in Bezug auf die soziale Absicherung der Frauen in der Landwirtschaft zeigt, dass es noch viel zu erklären und aufzuarbeiten», macht sie klar.

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