Dienstag, 1. Dezember 2020
01.07.2016 17:09
Milchmarkt

BOM will verbindlichere Milchkauf-Verträge

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Von: lid

Der Vorstand der Branchenorganisation Milch (BOM) will Vorschläge für mehr Verbindlichkeit bei Milchkauf-Verträgen erarbeiten lassen. Damit soll die Planungssicherheit auf allen Stufen der Wertschöpfungs-Kette erhöht werden.

Die Planungssicherheit in der Schweizer Milchbranche solle verbessert werden, schreibt die BOM in einer Mitteilung zur ausserordentlichen Sitzung des Vorstandes.

Der BOM-Vorstand stellte aber fest, dass in den bestehenden Standard-Verträgen die Verbindlichkeit von Mengen und Preise für den Milchhandel zu wenig klar umschrieben sei. Eine Arbeitsgruppe soll nun innerhalb von wenigen Wochen Vorschläge ausarbeiten, wie die Reglemente angepasst werden könnten.

Schon Ende August will der Vorstand die Vorschläge diskutieren und im Herbst entsprechende Anträge den Delegierten vorlegen. Eingeführt werden könnten die neuen Regeln ab dem 1. Januar 2017.

Nicht zur Diskussion stand das System der Segmentierung in A-, B- und C-Milch. Die Aufteilung habe sich in den vergangenen vier Jahren bewährt, so die BOM. Die Segmentierung erziele heute eine hohe Wirkung durch höhere Milchpreise. Die Produzentenpreise für diejenigen 85% der Milch, welche im geschützten oder gestützten Marktsegment verwendet werden, seien unter anderem dank der Segmentierung weniger stark gesunken als im benachbarten Ausland häült die BOM fest. 

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