2.01.2019 07:15
Quelle: schweizerbauer.ch - sal/blu
Jahresrückblick
Das prägte 2018 die Landwirtschaft
Das Jahr 2018 ist bereits vorbei. Wir blicken auf die vergangenen 12 Monate zurück und zeigen Ihnen, was die Schweizer Landwirtschaft prägte. Nun folgen noch die Monate Juli bis Dezember. -> Mit Bildstrecke

Juli: Brotgetreideernte fällt tiefer aus
Beim Brotgetreide konnte die letztjährige Ausnahme-Ernte dieses Jahr nicht erreicht werden. Das Schweizer Getreide war deutlich weniger stark von der Trockenheit betroffen als andere europäische Länder. Die backfähige Brotgetreidemenge liegt bei 442088 Tonnen, davon wobei 407299 Tonnen.  Die Brotweizen-Ernte fällt qualitativ gut aus.

August: Preissturz bei Schlachtkühen
Am 6. August senkt die Coop-Tochter Bell überraschend die Preise für Schlachtkühe massiv. So zahlt Bell diese Woche für T3-Kühe nur noch 7 statt der am 3. August zugesagten 8 Franken je Kilo Schlachtgewicht und nutzt so die Trockenheit aus.

September: Nein zu Agrar-Initiativen
Das Volk sagt am 23. September mit 61% Nein zur Fair-Food-Initiative der Grünen Partei und mit 68% Nein zur Initiative für Ernährungssouveränität von Uniterre. Damit setzen sich die bürgerlichen Parteien und die Wirtschaftsverbände durch, die beide Initiativen in einen Topf werfen und auf das Argument der höheren Preise setzen.

Oktober: Obsternte fällt gross aus
Nach den frostbedingt schlechten Ernten des Vorjahres meint es die Natur heuer besser mit den Obstbauern: Rekordhohe Zwetschgen-Ernte, überdurchschnittliche Erträge bei Äpfeln, Birnen, Kirschen, Aprikosen und Himbeeren. Das anhaltend trocken-warme Wetter, viel Sonne sowie ein geringer Krankheits- und Schädlingsdruck tragen dazu bei.

November: Nein zur Hornkuh-Initiative
Am 25. November sagt die Stimmbevölkerung mit 54,7% Nein zur Hornkuh-Initiative. Acht Jahre hat Bergbauer Armin Capaul mit dem Argument der Würde des Tieres für einen Hörnerbeitrag gekämpft. Nach der Abstimmungsniederlage zieht er sich zurück, die IG Hornkuh will auf die AP 22+ setzen.

Dezember: Parmelin folgt auf Schneider-Ammann
Im September gibt Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP) seinen Rücktritt bekannt. Nach den Bundesratswahlen werden die Departemente neu verteilt. Meisterlandwirt Guy Parmelin (SVP) übernimmt das Wirtschaftsdepartement inklusive Landwirtschaft. Simonetta Sommaruga (SP) übernimmt das Umweltdepartement.

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