21.12.2013 14:33
Quelle: schweizerbauer.ch - Jonas Ingold, lid
Butter
Der natürliche Alleskönner
Zu den Dingen, die in einer Küche nie fehlen dürfen, gehört sicher die Butter. Um das reine Naturprodukt herzustellen, werden rund 25 Liter Milch gebraucht.

In der Schweiz besonders bekannt ist "Die Butter", ein perfekter Allrounder. Sie eignet sich als Brotaufstrich ebenso wie fürs Backen oder Dämpfen. Nur bedingt geeignet ist sie fürs Braten, dort sollte bevorzugt spezielle Bratbutter verwendet werden, denn diese kann bis auf 180 Grad erhitzt werden. Sie erhält besonders wenig Wasser und Eiweiss, weshalb sie nicht braun wird, wenn's heiss wird.

Schon Römer hatten Butter

Es ist nicht bekannt, wann und auch wo Butter das erste Mal hergestellt wurde. Es ist lediglich wahrscheinlich, dass es im Zusammenhang mit der Einführung der Viehzucht geschah. Die Römer und die alten Griechen verwendeten Butter ebenfalls – allerdings nicht in der Küche. Dort dominierte nämlich das Olivenöl und Butter wurde nur zu medizinischen Zwecken eingesetzt.

Später wurde Butter dann ein wichtiges Handelsgut, das für die ärmere Bevölkerung nicht erschwinglich war. In Norwegen wurde Butter vor zwei Jahren ebenfalls wieder zu einem Luxusgut: Eine stark gestiegene Nachfrage und eine tiefe Milchproduktion sorgten kurz vor Weihnachten für Preise von bis zu 80 Franken pro Kilo Butter auf diversen Internetplattformen.

Tipp

In der Tiefkühltruhe aufbewahrt bleibt Butter rund zehn Monate geniessbar, im Eisfach des Kühlschrankes etwa drei Monate. Butter sollte im Kühlschrank in einem verschliessbaren Behältnis aufbewahrt werden, denn sie nimmt schnell Gerüche anderer Lebensmittel auf.

Gleich viele Kalorien wie Margarine

Butter ist wegen des hohen Gehalts an Fettsäuren ein leicht verdauliches Fett. Die landläufige Meinung, dass Butter mehr Kalorien als Margarine aufweist, ist falsch: Beide bestehen hauptsächlich aus Fett. Und ein Gramm Fett enthält immer 9,3 Kalorien, unabhängig davon, ob es pflanzlicher oder tierischer Herkunft ist.

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