29.04.2016 16:44
Quelle: schweizerbauer.ch - Raphael Bühlmann
Luzern
Die Luga ist eröffnet
Dass der Kanton Luzern Gast der Luga 2016 ist, sorgt für Fragezeichen. Klar bleibt: Die Kocharena bleibt der Renner.

Festlich wurde die diesjährige 37. Luga auf der Luzerner Allmend eröffnet. Zum Startschuss gaben sich unter anderem namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder Kultur die Ehre. Darunter auch Vertreter der Landwirtschaftsbranche. Dass der Kanton Luzern selbst der diesjährige Gastkanton an der Messe ist, liess den Stadt- und Kantonsvertretern in ihren Eröffnungsreferaten einiges an Interpretationsspielraum bezüglich Messe-Hoheit der grössten Zentralschweizer Frühlingsausstellung.

«Schönster Flecken Erde»

Dabei stellte Regierungsrat Reto Wyss aber auch klar: «Luzern als Gastkanton ist keine Verlegenheitslösung. Die Luga ist eine Plattform, um der Bevölkerung die Vision von Luzern zugänglich zu machen und um zu zeigen, dass man hier auf einem der schönsten Flecken der Erde lebt.»

Als Plattform wird die Luga auch für die Zentralschweizer oder Luzerner Landwirtschaft verstanden. Zur Frage, welche Bedeutung die Luga noch für die Schweizer Landwirtschaft selber hat, erklärt der Präsident des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbandes Jakob Lütolf: «Wir können uns an der Luga präsentieren und mit den Konsumenten in direkten Kontakt treten.»

Streichelzoo sehr beliebt

Zudem unterstreicht er die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit in der heutigen Zeit. «Früher hatte fast jeder im Kanton noch in irgendeiner Weise Kontakt zu einem Betrieb. Heute hat sich das mehr und mehr entfremdet.»

Wie bereits im Vorjahr, fand der Austausch insbesondere auch am Stand der Zentralschweizer Bäuerinnen statt. Bereits am ersten Messetag war die Kocharena der Publikumsmagnet. Aber auch in den Luga-Stallungen oder im Streichelzoo präsentierte sich  die Zentralschweizer Landwirtschaft von ihrer besten Seite. 

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