13.08.2018 11:29
Quelle: schweizerbauer.ch - khe
Trockenheit
Dürrehilfen regional beurteilen
Deutschlands Wirtschaftsministerin Julia Klöckner hat pauschale Hilfen für Bauern abgelehnt. Vielmehr müssten die einzelnen Regionen genauer angeschaut werden, beschreibt 24mains.de Klöckners Aussage gegenüber der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Im Norden und Osten sehe es vielerorts schlimm aus. Vertreter von Bund und Ländern Deutschlands haben am Sonntag erneut über die Folgen der Hitze und Trockenheit vergangener Wochen beraten, schreibt 24mains.de auf dem Onlineportal.

Dabei solle es um eine erneute Bestandesaufnahme der erwarteten Dürreschäden gehen. Ziel sei es, entsprechende Hilfen zu prüfen. Anlass zu Hektik gebe es jedoch nicht, habe Klöckner betont. Betriebe, die Anfang August schon vor Liquiditätsproblemen stehen würden, hätten andere Schwierigkeiten als die Dürre. Den Viehhaltern helfe jetzt in erster Linie nicht das Geld, sondern das Futter für die Tiere, habe Klöckner weiter geäussert.

Vergangene Woche forderte das Ministerium die Länder auf, Schäden und Hilfsprogramme zu melden. Die bis anhin genannten Schadenssummen belaufen sich auf ein Total von mehr als 1.25 Milliarden Schweizer Franken. Die Hilfen für die Landwirte will Klöckner vom Erntebericht abhängig machen, der Ende des Monats vorliegen soll. 


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