21.06.2018 16:00
Quelle: schweizerbauer.ch - sda
Energie
Energieverbrauch leicht gesunken
Der Energieverbrauch in der Schweiz ist 2017 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken, um 0,4 Prozent. Hauptgrund ist die wärmere Witterung: Es musste an weniger Tagen geheizt werden.

Insgesamt wurden 849'790 Terajoule verbraucht, wie das Bundesamt für Energie (BFE) am Donnerstag mitteilte. Gestiegen sind die ständige Wohnbevölkerung, das Bruttoinlandprodukt, der Autobestand und der Wohnungsbestand. Das lässt den Energieverbrauch ansteigen. Dämpfend wirkten sich Effizienzsteigerungen aus.

Der Verbrauch von Heizöl extra-leicht sank um 6,5 Prozent, derjenige von Erdgas stieg dagegen um 1,4 Prozent. Der Elektrizitätsverbrauch nahm um 0,4 Prozent zu. Diese drei Energieträger machen mehr als die Hälfte des Endenergieverbrauches aus. Der Treibstoffverbrauch hat gegenüber dem Vorjahr leicht abgenommen (-0,6 Prozent). Der Trend zur Substitution von Benzin durch Dieseltreibstoff setzte sich fort. Die fossilen Treibstoffe machen gut einen Drittel am gesamten Energieverbrauch aus.

Die erneuerbaren Energieträger legten im vergangenen Jahr zu. Der Anteil dieser Energieträger am gesamten Verbrauch betrug 9,2 Prozent. Deutlich zugenommen hat erneut der Verbrauch biogener Treibstoffe - gegenüber dem Vorjahr um über 58 Prozent. Der Anteil der biogenen Treibstoffe am gesamten Absatz von Benzin und Diesel lag 2017 bei 2,6 Prozent. Der Anstieg hat mit der Befreiung der biogenen Treibstoffe von der Mineralölsteuer und der Anrechnung als CO2-Kompensationsmassnahme zu tun.

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