9.06.2020 07:06
Quelle: schweizerbauer.ch - AgE
USA
Farmer nutzen Corona-Geld
Das Coronavirus-Lebensmittel-Unterstützungsprogramm (CFAP) des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird rege genutzt. Wie das Agrarressort mitteilte, wurden seit dem Start des Programms am 26. Mai bis zum 3. Juni Anträge auf Direktzahlungen im Umfang von insgesamt 528 Mio Franken (487,7 Mio Euro) bewilligt.

Von den genehmigten Beihilfen entfielen 49,1 % auf Rinder-, Schweine und Schafhalter sowie 25,7 % auf die Erzeuger von Ackerprodukten wie Weizen, Mais, Gerste, Sojabohnen, Raps, Baumwolle und Sonnenblumensaat. Ausserdem wurden 23 % des Geldes für Milcherzeuger und 1,5 % für die Anbauer von Sonderkulturen bewilligt.

In den ersten sechs Tagen seien insgesamt rund 35'000 Farmer unterstützt worden, berichtete das USDA. Laut Landwirtschaftsminister Sonny Perdue hat das Coronavirus die US-Landwirte hart getroffen.

„Die von Präsident Donald Trump verfügten Zahlungen werden dieser wichtigen Branche helfen, die Pandemie zu überstehen, so dass sie weiterhin sichere, nahrhafte und bezahlbare Lebensmittel für die amerikanischen Bürger erzeugen kann“, erklärte Perdue. Der CFAP-Gesamtetat beläuft sich auf 15,5 Mrd Franken (14,32 Mrd Euro).

Mit dem Geld soll Bauern geholfen werden, die coronabedingte Agrarpreissenkungen von 5 % oder mehr hinnehmen mussten und denen wegen einer rückläufigen Nachfrage, Überproduktion und Störungen in der Lieferkette erhebliche zusätzliche Kosten entstanden sind. Die Obergrenze für die CFAP-Direktzahlungen liegt bei 242'217 Franken (223'725 Euro) pro Landwirt. Förderanträge können bis zum 28. August gestellt werden. 

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