24.02.2016 15:09
Quelle: schweizerbauer.ch - blu
Erneuerbare Energie
Fenaco bringt „Solar-Batterie“ in die Schweiz
Der genossenschaftlich organisierte Agrar-Konzern Fenaco baut seinen Energie-Sparte weiter aus. Über das Tochter-Unternehmen Solvatec wird ab März die Haushaltsbatterie Powerwall vertrieben. Die Kosten für die Energiespeicherung sollen mit der Batterie deutlich sinken.

Das Speichern von Energie in der eigenen Liegenschaft ist bisher mit hohen Kosten verbunden. Der US-amerikanische Konzern Tesla, der auch Elektroautos baut, hat eine neue Batterie entwickelt. Diese soll die Kosten für die Speicherung massiv reduzieren. Die Fenaco wird erster Schweizer Vertriebspartner für die Haushaltsbatterie Powerwall in der Schweiz. „Wir bringen den Bauern einen "Tesla" in die Scheune“, sagte Fenaco-Chef Martin Keller gegenüber der „Handelszeitung“.

Über den im vergangenen Jahr erworbenen Solaranlagenbauer Solvatec wird die Powerwall ab März vertrieben. „Wir denken, dass die Batterie den Markt für erneuerbare Energien spürbar weiterentwickeln wird», gibt sich Keller überzeugt.  Strom, der mit Solarzellen auf Dächern produziert wird, muss damit nicht ins Netz eingespiesen werden, sondern kann lokal gespeichert werden.

Die neue Batterie könnte damit zu einem wichtigen Baustein bei der dezentralen Energieversorgung entwickeln. Gemäss Fenaco-Chef Keller haben bereits rund zwei Dutzend Bauern eine solche Batterie bestellt. Die Kosten pro Batterie, inklusive Montage, betragen rund 8'000 Franken.

Jede Powerwall bietet eine Energiespeicherkapazität von 6,4 kWh. Gemäss Hersteller Tesla können mit dieser Menge die meisten Privathaushalte einen ganzen Abend lang mit dem von der Solaranlage untertags erzeugten Strom versorgen werden.

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