16.05.2014 08:14
Quelle: schweizerbauer.ch - lid
Ukraine
Fibl führt Ukraine-Projekt weiter
Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl) führt trotz der politischen Krise sein Projekt zur Entwicklung des Bio-Marktes in der Ukraine fort.

Wie Projektleiter Tobias Eisenring erklärt, bleibt das FiBL trotz der schwierigen Lage in der Ukraine aktiv. „Die aktuelle Entwicklung unterstreicht die Relevanz des Projektziels, den Marktzugang von ukrainischen kleinen und mittleren Unternehmen zum internationalen Markt zu verbessern“, sagt Eisenring gemäss Mitteilung.

Nur wenn sich die wirtschaftliche Perspektive der Bevölkerung verbessere, werde sich die politische Situation mittel- und langfristig stabilisieren können. Erfreulich sei deshalb, dass trotz der momentanen Umstände die Handelsbeziehungen zwischen ukrainischen Bioproduzenten und europäischen Abnehmern intakt bleiben. Die Aktivitäten würden allerdings in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Büro des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) laufend der aktuellen Situation angepasst.

So können beispielsweise regionale Feldtagungen und Konferenzen nur noch in der Westukraine stattfinden. Nationale Veranstaltungen würden verschoben, stattdessen intensiviere man den Know-how Transfer und die Kommunikation über elektronische Medien, beispielsweise via die Projekt-Website, um so die Partner in der Süd- und Ostukraine weiterhin unterstützen und mit ihnen Kontakt halten zu können. Das Fibl-Projekt wird vom SECO unterstützt.

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