Montag, 28. November 2022
21.10.2014 13:07
Ernährung

Gesunde Ernährung auch mit kleinen Budget möglich

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Auch mit kleinem Budget kann man sich gesund ernähren. Gemäss einer am Dienstag veröffentlichten Studie ist eine ausgewogene Ernährung nur wenig teurer als eine ungesunde – solange keine Fertigprodukte verwendet werden.

Im Auftrag des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) haben Forscher der Berner Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften die Essgewohnheiten von zwanzig Personen aus verschiedenen Haushaltstypen untersucht.

Deren Einkäufe haben sie in drei verschiedene Warenkörbe eingeteilt: Einen gesunden, ausgewogenen Warenkorb mit frischen Produkten, einen gesunden, in dem aber auch Fertig- und Halbfertigprodukte vorkommen und einen ungesunden Warenkorb mit wenig Früchten und Gemüse, dafür viel Stärke, Fleisch und Süssem.

Fazit: Wer sich ungesund ernährt, kommt am günstigsten davon. 95 Franken muss ein Paar-Haushalt gemäss den Berechnungen pro Woche für den dritten Warenkorb auf den Tisch legen. Mit 109 Franken ist der gesunde Warenkorb ohne Fertigprodukte aber nur wenig teurer. Eindeutig am kostspieligsten ist ein gesunder Warenkorb, der auch Fertig- und Halbfertigprodukte enthält. Dieser kostet 145 Franken pro Woche.

Was gesund und was ungesund ist, wurde in der Studie allerdings nicht nach objektiven Kriterien festgestellt, sondern im Verhältnis zu den tatsächlichen Ernährungsgewohnheiten der Befragten. So sind im Warenkorb «gesund und frisch» drei Mal pro Woche Café complet vorgesehen, in dem neben Gemüse auch Zopf, Aufschnitt, Käse und Butter enthalten sind. Zum Mittagessen gibt es unter anderem Pasta, Pizza und Sandwich.

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