2.07.2018 18:10
Quelle: schweizerbauer.ch - tku
Kommunikation
«Glaube an Landwirtschaft»
1998 lancierte der Schweizer Bauernverband unter dem Titel «Gut gibt es die Schweizer Bauern» die erste Kampagne der Basiskommunikation für die Schweizer Landwirtschaft. Jetzt gibt es eine neue Kampagne.

«Es gibt nicht den Bauern oder die Bäuerin», erklärt Brigitta Knörr aus Nennigkofen SO.

Vielfalt der Bauern zeigen

Sie hat Ären und ein Brot als Accessoires für das Shooting auf dem Hof von Bauer Dominic Haab in Mettmenstetten ZH  mitgebracht und posiert ganz natürlich und gelassen vor der Kamera. 2010 hatte sie bereits bei der SRF Kochsendung Landfrauenküche mitgemacht. «Es ist mir wichtig, die Vielfalt der Bauern zu zeigen und für eine nachhaltige und produktive Landwirtschaft einzustehen.»

Matthias Müller ist mit seiner Tochter Chiara aus Steinbrunn TG zum Fototermin angereist. Auf die Frage, ob es ihm nichts ausmache, künftig in der ganzen Schweiz als Aushängeschild für die Schweizer Bauern zu sehen zu sein, reagiert Müller gelassen. «Ich mache mit, weil ich an die Schweizer Landwirtschaft glaube und die Branche repräsentieren will», betont der Beerenbauer.

Spiel mit Kontrasten

Diese Haltung sei auch im Sinne des SBV, sagt Markus Rediger, Geschäftsführer Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID, unter dessen Ägide die neue Kampagne zu Stande kam. «Die neue Kampagne soll zeigen, was die Bauern alles leisten und wie breit ihr Arbeitsfeld ist. Gleichzeitig soll es eine Kampagne sein, hinter der die Bauern stehen können und die ihre Leistung repräsentiert.»

Die Herausforderung bestehe beim Konzipieren einer neuen Kampagne auch immer darin, dass man in der Werbung auffallen müsse. Aus diesem Grund spielt Fotograf Christoph Köstlin auch mal mit Kontrasten und überraschenden Elementen. So posiert Dominic Haab mit seinem Mobiltelefon und dem I-Pad. Letzteres ist ein fester Bestandteil auf dem Hof von Haab und ein wichtiges Arbeitsmittel. «Ich mache bei der Kampagne mit, weil ich an die Zukunft einer produzierenden Landwirtschaft glaube», sagt Haab. Dazu würde es aber auch Bauern brauchen, die unternehmerisch denken. «Für diese Bauern stehe ich in dieser Kampagne.

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