10.11.2014 14:23
Quelle: schweizerbauer.ch - sum
GMF
GMF auf 520'000 Hektaren
Die Beteiligung an den neuen Direktzahlungsprogrammen ist hoch. Rund 70 Prozent der Betriebe haben sich für die graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion angemeldet – mehr, als das BLW erwartet hat.

Seit dem 1. Januar 2014  ist das neue Direktzahlungssystem der Agrarpolitik 2014–2017 in Kraft. Und wie das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) mitteilt, ist die Beteiligung bei den freiwilligen Programmen insgesamt höher als erwartet. So werden voraussichtlich für die Produktionssystembeiträge 435 Mio. Franken (+45 Mio. Franken im Vergleich zur Schätzung), für die Biodiversität 358 Mio. Franken (+51 Mio. Franken) und für die Landschaftsqualität 72 Mio. Franken (+37 Mio. Franken) ausbezahlt.

70 Prozent machen GMF

Insbesondere die neuen Direktzahlungsprogramme wie die Förderung der graslandbasierten Milch- und Fleischproduktion (GMF) und der Biodiversität im Sömmerungsgebiet erfreuen sich laut dem BLW grosser Beliebtheit. Demnach werden 2014 für rund 520'000 ha Grünfläche GMF-Beiträge ausgerichtet. Bei einem Total in der Schweiz von ca. 750'000 ha werden somit für ca. 70 Prozent  der Grünflächen in der GMF-Beiträge ausgerichtet.

Gesamtschweizerisch dürften daher nach Schätzung des BLW rund 70 Prozent der Betriebe am GMF-Programm teilnehmen. Ursprünglich rechnete das BLW mit einem gesamtschweizerischen Potenzial von ca. 60 Prozent der Grünflächen. Zu den Beteiligungen in den einzelnen Kantonen sind noch keine Aussagen möglich.

Mehr Geld für Leistung

Insgesamt werden für die leistungsbezogenen Direktzahlungen im laufenden Jahr knapp 2,5 Mrd. Franken (+100 Mio. Franken bzw. +4 Prozent) ausgerichtet. Für das Sömmerungsgebiet steigen die Beiträge insgesamt um über 40 Prozent  im Vergleich zum alten Direktzahlungssystem.

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